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Artikel
zum Benefizkonzert 2004
mit freundlicher Genehmigung
des Münchner Merkur und der Süddeutschen Zeitung
„Lichtblicke“
für Kinder in Not
Unterschleißheim (mf)
– Unterschleißheim – Mit einem Rekordergebnis
endete das Benefizkonzert „Lichtblicke“ im Bürgerhaus
Unterschleiheim: Insgesamt kamen 2819,30 Euro für aidskranke
Kinder und Aids-Waisen in Südafrika zusammen. Rund 350 Gäste
waren zu dem Konzert des 2003 gegründeten Vereins „Lichtblicke
– Hoffnung für Menschen in Not“ gekommen –
rund 50 junge Musiktalente verwöhnten die Gäste.
Jacques Offenbachs „Can Can“ war eines der Stücke,
die absolut anders klangen, weil es von einem Blechbläserquartett
gespielt wurde. Und das hört man nun wirklich nicht alle Tage.
George Gershwins „Some body to love tonight“ war so
richtig was zum Schwelgen – auch dank der tollen Leistung
des Klarinettenquartetts der Stadtkapelle. Gleiches galt für
die „Air Scandinave“ des Jugend-Klarinettenquartetts.
Sämtliche Stimmlagen waren im großen Chor „Don
Camillo“ vertreten, der englischsprachige Ohrwürmer vom
Feinsten bot.
Munter und fröhlich ging´s unter anderem mit „Buona
Sera“ und der Gruppe „Ruhestö(h)rung“. Ein
Song für alle war das berühmte und mitreißende „Pata
Pata“ der legendären Sängerin Miriam Makeba aus
Südafrika.
Rundum zufrieden und stolz war Moderator und Koordinator Benjamin
Krückl am Ende des Abends. Er konnte gar nicht glauben, dass
man rund 1000 Euro mehr als im Vorjahr in der Kasse hatte. Freuen
können sich auch die rund 100 Kinder, die auf einer Station
im Ort Volksrust in Südafrika betreut werden. Ihnen kommen
die Einnahmen zugute. Sie erhalten eine Versorgung sowie Schulbildung.
Entdeckt hat das Projekt Tanja Kilger vom Verein „Lichtblicke“,
als sie ihren Onkel besuchte. „Es schockt einen, wenn man
eine Großmutter trifft, deren Enkel an Aids gestorben sind.
Die Scham darüber ist so groß, dass sie erzählt,
die Kinder seien bei einem Unfall gestorben.“
Auch in Sachen Aufklärung und Prävention hapert es in
Südafrika an allen Ecken und Enden – die Rate der Aidserkrankungen
ist enorm hoch. Und hoch ist folglich auch die Zahl der Kinder,
die mit dem HIV-Virus von Geburt an infiziert sind.
Zahlreiche Waisenkinder haben ihre Eltern an die tödliche Krankheit
Aids verloren. Damit lindern die „Lichtblicke“-Leute
zum vierten Mal seit 2001 die Not von Kindern. Bisher unterstützten
sie Kriegskinder in Afghanistan, eine von der Jahrhundertflut zerstörte
Kindertagestätte in Ostdeutschland sowie ein Kinderdorf in
Laos (Asien).
(Müncher Merkur, 9.10.2004)
Ein Konzert für
Menschen in Not
Am Anfang standen zwei junge
Männer und eine gute Idee: Benjamin Krückl und Michael
Kavelar beschlossen im Herbst 2001 mit Musik Gutes zu tun. Also
gründeten sie den Verein „Lichtblicke – Hoffnung
für Menschen in Not“ und organisierten das erste Benefizkonzert.
Mit Unterstützung des Jugendparlaments Unterschleiheim wurde
daraus eine kleine Reihe: So fand kürzlich im Bürgerhaus
bereits das vierte Konzert statt, bei dem die Mitwirkenden […]
auf eine Gage verzichteten. Stattdessen gehen alle Eintritts-, Spenden-
und Sponsorengelder an eine Sozialstation in Südafrika, in
der „Aids-Waisen“ beziehungsweise HIV-positive Kinder
versorgt werden und eine Ausbildung erhalten.
(Süddeutsche Zeitung, 11.10.2004)
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