Wieder zurück in der „alten“ Wirkungsstätte, dem Bürgerhaus, findet am 02. Oktober 2004 das bereits vierte Lichtblicke Konzert statt. Als Gastensemble kann der „Don Camillo“ Chor aus München gewonnen werden. Mit 2819,30 Euro Spenden wird eine Sozialstation in Volksrust (Südafrika) unterstützt. Kinder, deren Eltern an Aids gestorben oder die selbst mit dem Virus infiziert sind, werden dort medizinisch versorgt und können eine Schule besuchen.

Artikel zum Benefizkonzert 2004

mit freundlicher Genehmigung des Münchner Merkur und der Süddeutschen Zeitung

„Lichtblicke“ für Kinder in Not Benefizkonzert: Rund 2800 Euro für aidskranke Kinder

Unterschleißheim (mf) – Unterschleißheim – Mit einem Rekordergebnis endete das Benefizkonzert „Lichtblicke“ im Bürgerhaus Unterschleiheim: Insgesamt kamen 2819,30 Euro für aidskranke Kinder und Aids-Waisen in Südafrika zusammen. Rund 350 Gäste waren zu dem Konzert des 2003 gegründeten Vereins „Lichtblicke – Hoffnung für Menschen in Not“ gekommen – rund 50 junge Musiktalente verwöhnten die Gäste. Jacques Offenbachs „Can Can“ war eines der Stücke, die absolut anders klangen, weil es von einem Blechbläserquartett gespielt wurde. Und das hört man nun wirklich nicht alle Tage. George Gershwins „Some body to love tonight“ war so richtig was zum Schwelgen – auch dank der tollen Leistung des Klarinettenquartetts der Stadtkapelle. Gleiches galt für die „Air Scandinave“ des Jugend-Klarinettenquartetts. Sämtliche Stimmlagen waren im großen Chor „Don Camillo“ vertreten, der englischsprachige Ohrwürmer vom Feinsten bot. Munter und fröhlich ging´s unter anderem mit „Buona Sera“ und der Gruppe „Ruhestö(h)rung“. Ein Song für alle war das berühmte und mitreißende „Pata Pata“ der legendären Sängerin Miriam Makeba aus Südafrika. Rundum zufrieden und stolz war Moderator und Koordinator Benjamin Krückl am Ende des Abends. Er konnte gar nicht glauben, dass man rund 1000 Euro mehr als im Vorjahr in der Kasse hatte. Freuen können sich auch die rund 100 Kinder, die auf einer Station im Ort Volksrust in Südafrika betreut werden. Ihnen kommen die Einnahmen zugute. Sie erhalten eine Versorgung sowie Schulbildung. Entdeckt hat das Projekt Tanja Kilger vom Verein „Lichtblicke“, als sie ihren Onkel besuchte. „Es schockt einen, wenn man eine Großmutter trifft, deren Enkel an Aids gestorben sind. Die Scham darüber ist so groß, dass sie erzählt, die Kinder seien bei einem Unfall gestorben.“ Auch in Sachen Aufklärung und Prävention hapert es in Südafrika an allen Ecken und Enden – die Rate der Aidserkrankungen ist enorm hoch. Und hoch ist folglich auch die Zahl der Kinder, die mit dem HIV-Virus von Geburt an infiziert sind. Zahlreiche Waisenkinder haben ihre Eltern an die tödliche Krankheit Aids verloren. Damit lindern die „Lichtblicke“-Leute zum vierten Mal seit 2001 die Not von Kindern. Bisher unterstützten sie Kriegskinder in Afghanistan, eine von der Jahrhundertflut zerstörte Kindertagestätte in Ostdeutschland sowie ein Kinderdorf in Laos (Asien). (Müncher Merkur, 9.10.2004)

Ein Konzert für Menschen in Not

Am Anfang standen zwei junge Männer und eine gute Idee: Benjamin Krückl und Michael Kavelar beschlossen im Herbst 2001 mit Musik Gutes zu tun. Also gründeten sie den Verein „Lichtblicke – Hoffnung für Menschen in Not“ und organisierten das erste Benefizkonzert. Mit Unterstützung des Jugendparlaments Unterschleiheim wurde daraus eine kleine Reihe: So fand kürzlich im Bürgerhaus bereits das vierte Konzert statt, bei dem die Mitwirkenden […] auf eine Gage verzichteten. Stattdessen gehen alle Eintritts-, Spenden- und Sponsorengelder an eine Sozialstation in Südafrika, in der „Aids-Waisen“ beziehungsweise HIV-positive Kinder versorgt werden und eine Ausbildung erhalten. (Süddeutsche Zeitung, 11.10.2004)

 
Mr. Tunde Alabi zu Besuch in Unterschleißheim
Bilder vom Spendenziel 2004